• Psychologische Beratung Tübingen

    Gabriele Kiefer

 

Psychologische Beratung

Psychologische BeratungImaginationsübungEMDR TraumatherapieBurnout
Eine Diagnose, wie zum Beispiel eine Krebserkrankung kommt völlig unerwartet. Nichts ist mehr so wie es war, die Welt gerät ins Wanken. Die Diagnose wird als Schock erlebt und löst Ängste bei den Betroffenen und ihren Angehörigen aus. Jede schwere Erkrankung kann belastende Begleiterscheinungen hervorrufen, die sowohl auf die Lebensqualität als auch auf medizinisch-klinische Aspekte Einfluss nehmen können.

Mit ausführlichen, wertschätzenden und vertrauensvollen Gesprächen, verschiedenen Entspannungsübungen und Imaginationsübungen/Phantasiereisen werde ich Sie dabei unterstützen, Ihren eigenen, persönlichen Weg durch die Krankheit zu finden. Durch das Bewusstmachen Ihrer eigenen Fähigkeiten, wie persönliche Stärken und Kräfte werden Lösungsmöglichkeiten gefunden, die zur Bewältigung der belastenden Situation hilfreich sind.

In dieser krisenhaften und schwierigen Lebenssituation werde ich Sie unterstützen, Ihnen beistehen und Ihnen helfen, Ihren Lebenswillen zu stärken. Es gibt immer Hoffnung und gute Gründe, das Leben zu leben und so zu gestalten, wie es sich ermöglichen lässt. Für einen positiven Krankheitsverlauf ist eine stabile Psyche die beste Voraussetzung.

Auf Ihren Wunsch hin kann ich Ihr persönliches Umfeld mit einbeziehen.

Imagination ist das Vermögen, bei wachem Bewusstsein innere bzw. mentale Bilder wahrzunehmen, seine Phantasie und Vorstellungskraft fließen zu lassen und so zur tiefen Entspannung zu gelangen.

Man kann diese Übung auch als gelenkte Tagträume bezeichnen. Bevor ich Ihnen eine Geschichte erzähle oder vorlese, werden wir eine Entspannungsübung machen, damit Sie völlig entspannt die Phantasiereise vor Ihrem „inneren“ Auge ablaufen lassen können. Sie begeben sich in die Welt Ihrer Phantasie. Alles was Sie dort sehen, hören und fühlen, gehört ganz alleine Ihnen. Sie können mit den entstehenden Bildern viel über sich selbst erfahren.

Phantasiereisen dienen zum einen der Entspannung, zum anderen der Förderung der eigenen Kreativität und kann Sie bei persönlichen Entscheidungen unterstützen. Während des Erzählens sind Sie die ganze Zeit bei wachem Bewusstsein. Sie erleben nur, was Sie vor Ihrem „ inneren“ Auge sehen.

Ziel ist es, in einer Entspannung Bilder und Gefühle entstehen zu lassen. Sie können während des Erzählens sitzen oder liegen, ganz wie es Ihnen angenehm ist. Während der Geschichte werden Bilder in Ihnen hervorgerufen und es können Emotionen aufkommen. Sie erlangen durch die Entspannung Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein. In Ihrem Gehirn werden die Bereiche, die für die Kreativität und das bildhafte Denken zuständig sind, angeregt.

Was ist EMDR?

Das Kürzel EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und ist ein wertvolles psychotherapeutisches Verfahren, das zwischen 1987 und 1991 von der klinischen Psychologin Dr. Francine Shapiro in Kalifornien entwickelt und seit Mitte der 90er Jahre erfolgreich in der Trauma-Therapie eingesetzt wird. Theoretischer Hintergrund ist die Annahme, dass die Probleme durch Blockaden im neuronalen Netzwerk ( Gehirnhälften ) festgesetzt sind. Durch die gezielte Bewegung der Augen werden nachhaltig die Prozesse im neuronalen Netzwerk wieder aktiviert und in Verbindung gebracht, so dass sich eine Verbesserung der Verarbeitung einstellt und das Problem an Intensität verliert. Die Bewegungen der Augen wird mit einer rechts-links Kombination ausgeführt.

Wie wirkt EMDR?

EMDR wirkt auf die neuronalen Bahnen im Gehirn. Durch bilaterale Stimulation werden beide Hirnhälften in Bezug auf die bestehende Blockade aktiviert und synchronisiert. Neben gesteuerten Augenbewegungen wird auch akustische und taktile Stimulation eingesetzt, um durch die Einbindung mehrerer Sinne die Wirkung zu verstärken.

EMDR kann eingesetzt werden bei:

  • Angst- und Panikstörungen
  • Leistungsblockaden
  • Phobien
  • Posttraumatische Belastungsstörung (z.B. Unfall, sexuelle Übergriffe, Tod eines Angehörigen, Trennung, Arbeitsplatzverlust, Berentung, Mobbing)
  • Schlafstörungen
  • Suchtproblematik
  • Schmerzzustände
  • Allergien
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Selbstwertproblematik
Der Begriff „burn out“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „ausbrennen“. Das Beschwerdebild bei Burnout entwickelt sich schleichend und die Betroffenen gelangen erst nach Jahren an den Punkt, wo sich das Gefühl einstellt, nichts geht mehr. Sie fühlen sich vollkommen leer, total ausgelaugt und erschöpft. Der Alltag wird zur Last. Das Hamsterrad dreht sich ständig weiter und bleibt einfach nicht stehen und der ersehnte Urlaub bringt keine Besserung.

Zu den häufigsten Anzeichen für einen Burnout zählen Symptome wie Erschöpfungszustände, Lust- und Freudlosigkeit, Gleichgültigkeit, Gereiztheit, Gefühle der Sinnlosigkeit, Ängste, sozialer Rückzug, Schlafstörungen, vielfältige körperliche Befindlichkeitsstörungen bis hin zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Je frühzeitiger Symptome für Burnout erkannt werden, desto leichter sind Veränderungen in den Lebensgewohnheiten durchführbar. Lebenszufriedenheit kann sich ebenso wieder einstellen wie die Kraft den Alltag zu bewältigen.

Gemeinsam werden wir Stressbewältigungsstrategien erarbeiten, damit Sie wieder Kraft schöpfen können. Sie sind nicht hilflos. Wir werden an Ihrer psychischen Widerstandskraft arbeiten, sodass Sie Ihr Leben wieder selbst steuern können.

 
 

Über Mich

Gabriele Kiefer

 
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  • 1967 – 1971
    Ausbildung am Städt. Krankenhaus Mannheim, Staatsexamen 1971
  • 1971 – 1974
    Krankenschwester Hämatologie III. Med. Klinik Städt. Krankenhaus Mannheim
  • 1972 - 1974
    stellvertretende Stationsleitung einer hämatologischen Station
  • 1975 – 1979
    Stationsleitung der operativen Wachstation und der postoperativen Wachstation Uni. Frauenklinik Tübingen
  • 1979 – 1980
    Weiterbildung zur Pflegedienstleitung am Berufsfortbildungswerk DGB Stuttgart, Jahresarbeit in Psychologie mit dem Titel: "Das Gespräch als Mittel zur Angstreduktion zur Operationsvorbreitung bei einer Hysterektomie"
  • 1980 – 1987
    Pflegedirektorin an einem Kreiskrankenhaus in Oberschwaben
  • seit 1991
    Mitarbeit in der urologischen Facharztpraxis meines Mannes
  • 2008
    Beginn eines 14 monatlichen Studiums zur Psychologische Beraterin/ Paracelsus Schule Tübingen, Abschluss mit VFP - Zertifikat, Weiterbildung bei Abbas Schirmohammadi / Paracelsus Schule Tübingen "Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers"
  • 2010
    Ausbildung zum Psychoonkologischen Berater, Ausbildung zum EMDR Therapeuten am Institut für EMDR und NLP Tübingen
  • 2013 - 2015
    Seelsorge Ausbildung mit Elementen der humanistischen Therapie bei der ökumenischen Telefonseelsorge Neckar-Alb
 
 

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